Willkommen auf der Homepage
der Petersfelder Herbstjagd
Hier gehts zum Gästebuch.
Liebe Freunde der Jagdreiterei!
Alljährlich veranstalten wir 40 Km nördlich von Hamburg
die traditionelle "Petersfelder Herbstjagd"
ohne Fuchs und ohne Hunde!
Seit vielen Jahren wird dieses Reitsportereignis ohne jede
kommerzielle Bindung durch unser privates Engagement und durch die
Unterstützung der Landwirte und vieler freiwilliger Helfer aus
der ländlichen Region am Leben erhalten.
Grußwort
Die abwechslungsreiche, meist etwa 15 km lange Jagdstrecke, die über herbstliche Stoppeln, Wiesen und durch Wasser führt,
ist so gestaltet, daß sowohl der anspruchsvolle und erfahrene Jagdreiter, als auch weniger Routinierte und Neulinge auf ihre
Kosten kommen. Die Hindernisse der verschiedensten Art, vom Trakehner über kleinere und größere Gräben bis hin zum Wallsprung
nehmen stets Rücksicht auf die Tatsache, daß das Gross der Teilnehmer ausserhalb der Jagden normalerweise kaum Gelegenheit findet
derartige Sprünge zu üben. Deshalb sind z.B. die höchsten Trakehner niemals über 90 Zentimeter. Bei besonders breiten Gräben
wird selbst im ersten Feld immer auf sie vorher hingewiesen. Eine Tatsache, die von vielen Repeatern, die natürlich im Laufe
der 30 Jahre die Strecken kennengelernt haben, wegen des vermeintlichen Heimvorteils ungern akzeptiert wird. Alle künstlichen
Hindernisse werden aus starken Fichtenstämmen errichtet, um den Pferden das Springen zu erleichtern und den Sprung ernst zu nehmen.
Gräben, Knickübergänge usw. werden ausgemäht, ohne jedoch ihnen das jagdliche Ambiente zu nehmen. Äußerst beliebt ist die meist
ziehmlich zum Ende der Jagdstrecke stattfindende sogenannte "Attacke". Die Teilnahme daran ist freiwillig. Angelehnt an
kavalleristische Traditionen, nehmen auf einem besonders weiten Stoppelfeld, das mindestens 1500 Meter sein sollte, die Felder
hinter ihren Fieldmastern in langer Reihe nebeneinander Aufstellung. Auf ein Trompetensignal oder dem Ruf des Masters -Attacke-
beginnen alle Reiter in voller Karriere - unter Außerachtlassung des jagdlichen Überholverbots des Masters oder ihrer Mitreiter
-dem Ziel, einer Puppe am anderen Ende entgegenzustreben. Für Zuschauer und Reiter ein erregendes Schauspiel, denn die für das
Ergreifen der Puppe ausgeschgiebene Flasche Sekt ist schon oft - völlig unerwartet - von einem kleinen Ponyreiter gewonnen worden.
Trotz aller Toleranz dem Nachwuch gegenüber, legen die Veranstalter Wert auf alte jagdliche Bräuche. Rotberockte Jagdbläser blasen
die uralten Signale zum Meet und später auch während der Jagd. Wenn die finanziellen Möglichkeiten es dem Teilnehmer erlauben,
ist ein jagdgerechter Aufzug, Stiefel, weiße Hose, schwarze oder rote Jacke und selbstverständlich die Kappe immer erwünscht.
Der Jagdreiter bekennt sich auch äußerlich so zu seiner sportlichen Disziplin. Zwanzig Jahre Erfahrungen sorgen dafür, daß eine
unaufdringliche aber lückenlose Organisation im Hintergrund steht. Gesorgt wird nicht nur für ausreichend Parkplätze, sondern
auch für eine interessante Zuschauerführung. Auf Hängern werden sie querfeldein zu den interessantesten Schauplätzen gefahren.
So haben auch ihre Angehörigen Gelegenheit der Jagd zu folgen. Abends findet auf der großen Diele des 1905 erbauten Petersfelder
Bauernhauses das in Holstein so beliebte -Tanz op de Deel- bei Discomusik und gutem Essen statt. Zu diesem Tanz finden sich auch
die Landwirte ein, durch deren freundliche Erlaubnis die Veranstaltung einer Jagd überhaupt erst möglich ist. Manch interessantes
Gepräch entwickelt sich bei dieser Gelegeheit.
Mehr und mehr Teilnehmer kommen mit ihren Pferden von weit her. Deshalb ist in einem solchen Fall eine Anmeldung über Internet
oder postalisch vorteilhaft. Pferde können bei längeren Anreisen in Pension genommen werden. Für Hotels ist auch gesorgt, nur muß
in diesem Falle von dem Anreisenden die Zimmerreservierung persönlich vorgenommen werden.
Die Haftung bei Unfällen reitender Teilnehmer, ebenso wie für die Zuschauer können von dem Veranstalter nicht übernommen werden.
Der Cup wird auf Anfrage und im Internet angegeben.
